VIRTUELLE AUSSTELLUNG
1. bis 31. Mai 2021

Berlin Mai 1945 – Valery Faminsky

Zum Gedenken an den Jahrestag der Befreiung von Nationalsozialismus und Faschismus am 8. Mai 2021 wurde die Fotoausstellung BERLIN MAI 1945 – VALERY FAMINSKY von Ana Druga und Thomas Gust mit den Aufnahmen des sowjetischen Frontfotografen von den letzten Kriegstagen und dem beginnenden Frieden in der Stadt kuratiert.

BEGLEITPROGRAMM / ONLINE-FÜHRUNGEN

Begleitend zur Ausstellung finden drei kostenlose Online-Führungen (ZOOM mit bis zu 100 Personen) mit dem Fotografie-Dozenten und Verleger Thomas Gust am 1. Mai, 8. Mai und 30. Mai 2020 von 17 bis 18 Uhr statt. Der Fotojournalist Arthur Bondar wird jeweils für ein Interview aus Moskau zugeschaltet sein und Einblicke in die Entdeckung des Archives geben.

Samstag, 1. Mai 2021 / 17–18 Uhr
Samstag, 8. Mai 2021 / 17–18 Uhr

*ZUSÄTZLICHE ONLINE-FÜHRUNG: Sonntag, 9. Mai 2021 / 17–18 Uhr
Sonntag, 30. Mai 2021 / 17–18 Uhr

Zoom-Online-Führung beitreten:
Anmeldung über Kurz-Link:
www.t1p.de/2cec
Kennwort: MC-E

Anmeldung über ZOOM Link:
https://zoom.us/j/6862379497?pwd=QUZNUC9McUhpK043RDhUTUpoNmFhdz09
Kennwort: MC-E

Die Teilnahme ist kostenfrei.

*Aufgrund der enormen Resonanz und den unzähligen überwältigenden Rückmeldungen – unter anderem auch mit sehr persönlichen Geschichten von Zeitzeugen – haben wir beschlossen, mindestens eine zusätzliche Online-Führung durch die Ausstellung zu geben. Bei jeder Online-Führung können insgesamt 100 Personen teilnehmen. Thomas Gust führt Sie eine Stunde lang durch die Fotografien von Valery Faminsky.


DAS ARCHIV

Arthur Bondar, Fotojournalist und Entdecker des Archivs, ermöglichte die Rückkehr der Bilder von Valery Faminsky (1914–1993) nach Berlin und stellt die Fotos für diese Ausstellung zur Verfügung. Die Fotografien des in Moskau entdeckten Archivs sind künstlerisch beeindruckende wie historisch wertvolle Zeitdokumente.

Valery Faminsky gelangt mit den ersten Soldaten im April 1945 in die umkämpfte Stadt. Seine eigentliche Aufgabe war die Dokumentation der medizinischen Versorgung und Logistik von Transporten verwundeter Soldaten für die militärmedizinischen Institute der Roten Armee. Mit diesen Legitimationen ausgestattet, kann er sich in der Stadt frei bewegen. Angetrieben von seinem fotojournalistischen wie künstlerischen Interesse widersetzt er sich dem verhängten Verbot des Fotografierens von Zivilbevölkerung, Not und Zerstörung.

Am 24. Mai 1945 kehrt Faminsky mit seinen Aufnahmen nach Moskau zurück. Er veröffentlicht die Bilder nie. Das knapp 500 Negative umfassende Archiv wird in seinem Nachlass gefunden.


FOTOBÜCHER ZUR AUSSTELLUNG

Berlin Mai 1945 – Valery Faminsky
Vorwort: Prof. Dr. Peter Steinbach
Herausgeber: Thomas Gust, Ana Druga, Arthur Bondar, Joseph Dilworth
Verlag Buchkunst Berlin | ISBN 9783981980585
Fotobuch: € 48,00 inkl. MwSt.
Vorzugsausgabe (Fotobuch und ein Print im Schmuckschuber): € 175,00 inkl. MwSt.


UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT

Obwohl die virtuelle Ausstellung und die Online-Führungen für alle Zuschauer*innen kostenlos sind, freuen wir uns über Ihre Unterstützung unseres digitalen Projektes! Die komplette Kuration und das gesamte Programm wurde ohne finanzielle Unterstützung auf die Beine gestellt. Wir glauben daran, dass man die Geschichte weiter transportieren und erzählen muss. Falls Sie die Ausstellung und die Online-Führungen in Form eines freiwilligen Unkostenbeitrags mit einem freien Betrag Ihrer Wahl unterstützen möchten, freuen wir uns natürlich sehr. Dadurch ermöglichen Sie uns auch, an weiteren Ausstellungen und Führungen zu arbeiten und diese auch weiterhin der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung zu stellen. Gerne stellen wir auf Wunsch auch eine Rechnung aus. Nutzen Sie für den Verwendungszweck der Überweisung bitte: „Ausstellung Berlin Mai 1945“. Sie können den Betrag direkt an PayPal info@buchkunst-berlin.de, oder an folgendes Konto überweisen:

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