Dolorès Marat, geboren 1944 in Paris, entwickelte über Jahrzehnte hinweg eine vollkommen eigenständige fotografische Sprache. Ihre Arbeiten entstehen meist in der Dämmerung, in Bars, an Jahrmärkten, in Vorstädten, Hotels oder auf nächtlichen Straßen – Orte des Übergangs und der stillen Beobachtung. Charakteristisch ist ihr unverwechselbarer Umgang mit Farbe: gedämpfte, fast malerische Töne, diffuse Lichtquellen und eine traumartige Atmosphäre zwischen Realität und Erinnerung.
Ikonische Werke wie Birds of Marseille oder Girl with the Crocodile stehen exemplarisch für diese besondere Bildwelt. Ihre Fotografien besitzen eine seltene Mischung aus Intimität, Surrealität und emotionaler Tiefe. Die Bilder wirken zugleich dokumentarisch und filmisch – wie Fragmente eines stillen inneren Kinos.
International wurde Dolorès Marat in bedeutenden Institutionen und Sammlungen gezeigt; ihre Werke befinden sich unter anderem in wichtigen französischen und internationalen Kollektionen. Durch die Zusammenarbeit mit der Galerie Howard Greenberg bewegt sich ihr Werk zudem in einem herausragenden internationalen Kontext der klassischen und zeitgenössischen Fotografie.
In Kooperation mit der Galerie Howard Greenberg aus New York und Paris zeigen wir eine Auswahl ihrer ikonischsten Arbeiten – poetische, geheimnisvolle und zutiefst atmosphärische Bildwelten, die Dolores Marat zu einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen französischen Farbfotografie gemacht haben. Howard Greenberg zählt weltweit zu den wichtigsten Galerien für fotografische Kunst und vertritt zahlreiche zentrale Positionen des internationalen Fotomarktes. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die kunsthistorische Relevanz von Dolorès Marats Werk und die große Resonanz eines internationalen Publikums.
